Frack schloss

Die Instrumente

Historisch gesehen lässt sich das stolze Nationalinstrument der Schweizer nicht genau zurückdatieren. Die ersten gefundenen Niederschriften, in denen ein Alphorn oder ein ähnliches Instrument beschrieben wurden, datieren aus dem 16. Jahrhundert. Vielmehr gab es auf vielen Kontinenten schon vor Jahrhunderten die unterschiedlichsten, jedoch ähnlich gefertigten Konstruktionen von Instrumenten, um Töne zu erzeugen. Das Alphorn (oder früher auch Hirtenhorn benannt) diente in den Alpen als Instrument zur Verständigung und konnte je nach Wetterlage und Windverhältnissen zwischen 5 - 8 km weit gehört werden. Es wurde aus speziellen Baumstämmen gefertigt und früher nur in einem Stück gebaut.

 

Heute ist das Alphorn ein anerkanntes Musikinstrument, welches als Naturhorn ohne Ventile oder Klappen über die Naturtonreihe gespielt wird. Einige Alphornensembles setzen Alphörner mit verschiedenen Stimmungen ein, um zusätzliche Harmoniemöglichkeiten zu gewinnen. Es gibt inzwischen auch einige Umbauten dieses Instruments, so zum Beispiel das Gaisophon von Alfons Gaisbauer (gebaut mit und von seinem Vater, welcher Schreiner ist), oder ein Blech-Alphorn mit Ventilen, wie es von der Fa. B&S auf der Musikmesse in Frankfurt vorgestellt wurde. Und für High-Tech-Freaks gibt es das "New Generation High-Tech Carbon Fiber Alphorn" aus der Schweiz. Oder spielen Sie vielleicht doch lieber auf einem gläsernen Alphorn?


Durch die heutige Bauweise, die zunehmend perfektere Kunst der Alphornbauer und der Orientierung an der Herstellung von Blechblasinstrumenten gibt es inzwischen Alphörner, welche von der Ansprache und der Intonation hervorragend zu spielen sind. Unsere Alphörner sind in F gestimmt, werden aus Tanne/Fichte gebaut, mit Ried umwickelt, sind in drei Teilen zusammensteckbar und haben eine Länge von 3,65 m.